21. März 2006
9.40 Uhr Landung in Johannesburg – von der Kälte in Deutschland nach über 12 Stunden Flug in die Wärme Südafrikas! Das Abenteuer um die High-Tech Schnitzeljagd von VARTA konnte beginnen. Mobilität, Freiheit und Unabhängigkeit von der Steckdose wird das Motto der nächsten Tage sein und zwar mit präzisem Energieeinsatz von VARTA. Die Welt ent-decken, Grenzen testen, Kreativität beweisen und Teamgeist erleben in der aufregenden Welt Südafrikas!
Aber was wird alles auf die Teilnehmer zukommen und wer wird in welchem Team gegen wen antreten? Kurze Fahrt vom Flughafen zum Begrüßungshotel, die Müdigkeit vom Körper duschen, Gepäck in den Fahr-zeugen verstauen, Namensschilder an Tagesrucksack und Zelt anbringen (schließlich sehen die alle gleich aus und viel Zeit zum suchen wird während der VARTA-Tour nicht bleiben) und dann mit Spannung den Begrüßungsworten der Offiziellen lauschen. Teameinteilung, Tourverlauf, Verhaltensregeln, Sicherheitshinweise, Fahrzeugverteilung, was ist bei einem 4x4 Geländewagen zu beachten, wie funktio-niert das GPS-Gerät.... die Aufregung steigt! Das Snack-Buffet mit vielen afrikanischen Köstlichkeiten sorgt für eine gute Grundlage bei der nun folgenden 3-stündigen Konvoifahrt mit 11 Fahrzeugen in den Süden der Südafrikanischen Provinz Mpumalanga.
„Team 1 mit Robert, Claudia und Matthias – könnt ihr uns hören? ... Team 2 mit ....“ tönt es über die Funk-anlage in den Fahrzeugen – Funktionstest aller Funk-geräte. Linksverkehr in Rechtslenkern und statt des Blinkers wird immer wieder der Scheibenwischer betätigt. Waterval Boven zwischen Johannesburg und dem Krüger Nationalpark ist das Ziel der ersten Etappe. "Waterval Boven" ist Afrikaans für "oberer Wasserfall". Hier stürzen die Wasserläufe aus dem Hochland des "Highveld" über mehrere Stufen in das heißere "Lowveld", das Tiefland. Ein Naturschauspiel, das sich für energiegeladene VARTA-Experience Teilnehmer geradezu anbietet.
Der kraftraubende Postman-Walk genau über der Abrisskante des Wasserfalles. Über einem nichts als Himmel und ein Halteseil – und unter einem ein Seil für die Füße und unglaublich tief stürzende, tosende Wassermassen. Die Kraft des Wassers scheint einen förmlich mitzureißen. Ein Jubelschrei bei Ankunft auf der anderen Seite und sofort weiter zur nächsten Aufgabe, die über CD-Player verkündet wird. Jetzt heißt es abseilen – 130 Meter geht es jetzt hinunter, alle 3 Teamteilnehmer zeitgleich nebeneinander. Sicherheitsinstruktionen auf Englisch, Handschuhe überstreifen, Karabinerhaken einklinken und vor bis zur Abseilkante – und nur nicht hinunterschauen! Nur kurz sind die Kommandos der Team-Teilnehmer noch zu hören, bis sie aus den Augen der Beobachter auf dem Weg nach unten in der Wand verschwunden sind.
Den Abschluss der Aktionen am Waterval Boven bildet ein Flying Fox von einem Felsvorsprung fast bis hin-über zur anderen Uferseite. Aber eben nur fast! Der Sprung landet im tosenden Wasser an dem Ausläufer des Wasserfalles und die letzten 30 Meter sind schwimmend mit voller Montur und mit Rucksack zurückzulegen, bevor es auf der anderen Seite über unwegsames Gelände mit einem Höhenunterschied von 130 Metern per GPS wieder zurück zu den Fahrzeugen geht.
Die anschließende Konvoifahrt endet in der Nähe von Hazyview im Shangana Cultural Village.
Trommeln erklingen, werden lauter, vorbei an flackernden Fackeln, zum abgelegenen Kraal des Sangoma, des traditionellen Heilers des Dorfes, der für die Teilnehmer der VARTA Experience die Knochen wirft und den Verlauf der Tour voraussagt – es wird anstrengend aber spannend!
Weit nach Sonnenuntergang lädt der Chief Soshangana zum traditionellen Abendessen in seinen Kraal ein. Während die Frauen des Chief uns mit dem Genuss von Krokodilschwanz und Mopane-Würmern vertraut machen, werden von den Kriegern und Frauen des Dorfes Tänze aufgeführt, die die Geschichte des Shangaan-Volkes erzählen. Eine stimmungsvolle Begrüßung: Welcome to South Africa!
Das nächtliche Lagerfeuer im nahegelegenen Zeltcamp wird Treffpunkt um die Erlebnisse des Tages zu verar-beiten, bevor die Teilnehmer mit nur wenigen Stunden Schlaf in die Aufgaben des zweiten Tages starten müssen.
22. März 2006
Der Tagung startet um 6.00 Uhr morgens mit einem lärmenden Gehupe der Quad-Fahrzeuge, auf denen die Teams am heutigen Vormittag ihr fahrerisches Können auf Offroadstrecken im bergigen Gelände unter Beweis stellen sollen. Preparing for the day: alle technische Geräte mit frischen VARTA-Batterien be-stücken und der technischen Einweisung von Jako, dem einheimischen Guide lauschen, die mit den Worten endet: be careful, a quad is very powerful! Rucksack packen, aufsitzen, die ersten GPS-Koordi-naten eingegeben und durchstarten – anfangs die leichtere Strecke zum Eingewöhnen ... aber dann sollte es rutschig, glitschig und sehr matschig werden! Die Fahrt wird unterbrochen durch einen Fluss, dessen Brücke Tage zuvor durch die starke Strömung weg-gespült wurde. Ein Floß, mit manueller Kraft der Teams an einem Seil gezogen, transportiert die Quads auf die andere Uferseite, die die Teilnehmer zuvor erst einmal gegen die Strömung schwimmend erreichen mussten. Die restliche Quad-Strecke fordert die volle Konzentration: enge Kurven auf felsigem Gelände sorgen für so manche beängstigende Schräglage der Quads, Matschpisten, aus denen die Teams ohne Hilfe ihrer Teammitglieder nicht mehr herausfahren können. 3 Stunden GPS-gesteuerte Quad-Fahrt querfeldein durch das Gelände enden auf einem Berg einer Orangenplantage an der Zipline, die einen in nur wenigen Sekunden mit hohem Tempo zurück in das Tal bringt.
Der Nachmittag sorgt dann für eine überraschende Abkühlung. Die Flussfahrt mit den selbstgebauten Flößen endet bei einem Team schon nach wenigen Metern mitten auf dem Fluss, das GPS-Gerät versinkt in den Fluten ebenso wie die Teamteilnehmer. Der Himmel wird immer dunkler, das Donnergrollen rückt näher, die Blitze zucken in immer kürzeren Abständen direkt über den Wasserfall, vor dessen Kulisse die Teams eine nicht enden wollende Strecke an einem Horizontalseil mit bloßer Muskelkraft von der einen Uferseite zur anderen überwinden müssen. Starke Regenfälle erschweren die Aufgabe zusätzlich und das Gewitter wird immer stärker. Nach dem Horizontalseil folgt das Surfbrett am Seil in Schwindel erregender Höhe über dem Fluss. Gleichgewicht halten, nicht mit den Sicherungsleinen verheddern und keine Angst vor der Höhe zeigen. Der Regen peitscht einem während der Surfbrettfahrt auf die andere Uferseite ins Gesicht – aber immerhin, der Regen ist warm. Bei dem folgen-den Balance-Akt über einen schmalen Baumstamm, der als Brücke direkt über der Abrisskante eines Wasserfalls liegt, scheitern fast alle Teilnehmer. Das Sicherungsseil bewahrt aber vor einem 30 Meter tiefen Sturz in die Fluten. Die starken Regenfälle der letzten Stunden machen eine Rückfahrt mit den Gelände-wagen den Berg hinauf zur befestigten Straße fast unmöglich. Mit größter Anstrengung gelingt es, die Fahrzeuge in einer waghalsigen Fahrt auf die asphal-tierte Straße zu lenken, die aber auch schon eher einem kleinen Fluss glich. Die anschließende Konvoi-fahrt zu den Echo-Caves im Nordwesten von Mpumalanga wurde durch die anhaltenden starken Regenfälle deutlich erschwert und verlangsamt. Die warme Dusche am Ende des Tages und ein paar neue trockene Kleidungsgegenstände waren eine Wohltat – das traditionelle Braai, ein südafrikanisches BBQ, rundet die Erlebnisse dieses anstrengenden und überraschenden Tages auf angenehme Weise ab.
23. März 2006
Aufbruch schon vor dem Frühstück. Wir erobern die Echo Caves –Tropfsteinhöhlen, die sich kilometerweit in den Dolomitfels erstrecken.
Die Echo Caves sind das Ergebnis unterirdischer Flüsse, die sich aus dem Highveld eine Abkürzung ins Lowveld gesucht haben. Ihren Namen haben die Echo Caves von den ungewöhnlich lauten, sich fortsetzen-den Tönen, die die Stalagmiten und die Stalaktiten erzeugen, wenn man sie berührt. Der Einstieg in die Höhle ist ein enger schmaler Spalt zwischen den Felsen. Mit den VARTA Headlights und frischen VARTA-Batterien ausgerüstet starten die Teams zu ihrer ersten Aufgabe: Verständigung mit Morsezeichen und dann hinab in die dunklen Tiefen der Höhlen, in denen die Fledermäuse zahlreich über die Köpfe der Teams hinweg gleiten. Der Ausgang der Höhlen wird über verschiedene Seil- und Balance-Akt-Aufgaben und teilweise auch nur kriechend erreicht. Es wird Licht am Ende des Tunnels und die Sonne scheint auch wieder! Nach dem Frühstück startet die Geländewagentour per GPS in den Nordosten Mpumalangas. Entlang an den Ausläufern des Blyde River Canyon ist das heutige Tagesziel das Manyeleti Game Reserve, das direkt an den Krüger Nationalpark grenzt. Auf den Spuren der Big Five gilt es im Manyeleti möglichst viele verschie-dene Tiere mit Hilfe der Digitalkamera festzuhalten. „Hier Team 2. Kann uns jemand hören? Wir stecken fest, kommen weder vor noch zurück!“ Dieser Hilferuf war am späten Nachmittag über Funk zu hören und sorgte für eine zeitaufwändige „Rettungsaktion“, die erst weit nach Einbruch der Dunkelheit erfolgreich beendet werden konnte. Im Zeltcamp leuchteten bereits die VARTA Campingleuchten, die Ranger hatten die Stühle um das Lagerfeuer bereit gestellt und das gegrillte Game wartete verzehrt zu werden. Noch lange wird den Tierlauten unter dem nächtlichen Sternenhimmel gelauscht. Die Löwen sind nicht zu sehen, aber deutlich zu hören und die Hyänen warten auf die Reste unseres Abendessens. In den letzten Zelten wird erst gegen Morgen die Taschenlampe ausgeschaltet während andere sich schon wieder für die Pirschfahrt zum Sonnenaufgang fertig machen.
24. März 2006
Morgenstimmung im Zeltcamp. Türengeklapper, Motorengeräusche um 5.30 Uhr. Aufbruch zur morgendlichen Pirschfahrt an die Wasserstellen der Tiere und ein anschließendes ausgiebiges Frühstück im Zeltcamp. Der letzte Aktionstag, der am Vormittag noch Aufgaben im Tierreservat bereit hält: ein Ele-fantenfuß aus Gips wird gewünscht, GPS-Koordinaten, die anzusteuern sind, um alle Puzzle-Teile eines von Shangan-Frauen hergestellten Wandteppichs zu finden, Tierfährten, die zu benennen sind und auf Diktierkassette gesprochene Shangan-Texte, die zu übersetzen sind. Nach der Tierwelt am Vormittag geht es nach dem Mittag in ein Shangan-Dorf am Rande des Manyeleti Reserves. Hier wollen alle Dorfbewohner auf dem Dorfplatz miterleben, wie die Teams das einheimische Gericht Putu herstellen: Mais stampfen, kochen und zu einem Brei vermengen – und essen! Unter dem Gejohle der Dorfbewohner gilt es auch Ziegenmilch von den herumlaufenden Ziegen zu er-gattern und zu trinken. Den kulinarischen Abschluss bildet der fingerdicke Mopane-Wurm, von dem jedes Team-Mitglied 3 verzehren darf – nicht für jeden ein Genuss! Die VARTA Experience wird in diesem Dorf mit Gesang der Frauen und einem spontan vorgeführten Tanz des Sangoma freundschaftlich verabschiedet und tritt die Rückfahrt in das Hotel an, in dem am Abend die offizielle Siegerehrung stattfindet.
Vier Aktionstage mit Power und Energie der Teams gehen zu Ende, vier Aktionstage, an denen die Teilnehmer die Unabhängigkeit von der Steckdose durch Einsatz von VARTA-Batterien für die verschie-densten technischen Geräte wie GPS, Digi-Cam, MP3-Player, CD-Player zu schätzen gelernt haben. Vier Aktionstage, an denen die Teams Mobilität, Freiheit und Unabhängigkeit auf spannende Weise erlebt haben und an dessen Ende ein klares Siegerteam steht: Robert, Claudia und Matthias sind das VARTA Power-Team 2006.
Herzlichen Glückwunsch.
9.40 Uhr Landung in Johannesburg – von der Kälte in Deutschland nach über 12 Stunden Flug in die Wärme Südafrikas! Das Abenteuer um die High-Tech Schnitzeljagd von VARTA konnte beginnen. Mobilität, Freiheit und Unabhängigkeit von der Steckdose wird das Motto der nächsten Tage sein und zwar mit präzisem Energieeinsatz von VARTA. Die Welt ent-decken, Grenzen testen, Kreativität beweisen und Teamgeist erleben in der aufregenden Welt Südafrikas!
Aber was wird alles auf die Teilnehmer zukommen und wer wird in welchem Team gegen wen antreten? Kurze Fahrt vom Flughafen zum Begrüßungshotel, die Müdigkeit vom Körper duschen, Gepäck in den Fahr-zeugen verstauen, Namensschilder an Tagesrucksack und Zelt anbringen (schließlich sehen die alle gleich aus und viel Zeit zum suchen wird während der VARTA-Tour nicht bleiben) und dann mit Spannung den Begrüßungsworten der Offiziellen lauschen. Teameinteilung, Tourverlauf, Verhaltensregeln, Sicherheitshinweise, Fahrzeugverteilung, was ist bei einem 4x4 Geländewagen zu beachten, wie funktio-niert das GPS-Gerät.... die Aufregung steigt! Das Snack-Buffet mit vielen afrikanischen Köstlichkeiten sorgt für eine gute Grundlage bei der nun folgenden 3-stündigen Konvoifahrt mit 11 Fahrzeugen in den Süden der Südafrikanischen Provinz Mpumalanga.
„Team 1 mit Robert, Claudia und Matthias – könnt ihr uns hören? ... Team 2 mit ....“ tönt es über die Funk-anlage in den Fahrzeugen – Funktionstest aller Funk-geräte. Linksverkehr in Rechtslenkern und statt des Blinkers wird immer wieder der Scheibenwischer betätigt. Waterval Boven zwischen Johannesburg und dem Krüger Nationalpark ist das Ziel der ersten Etappe. "Waterval Boven" ist Afrikaans für "oberer Wasserfall". Hier stürzen die Wasserläufe aus dem Hochland des "Highveld" über mehrere Stufen in das heißere "Lowveld", das Tiefland. Ein Naturschauspiel, das sich für energiegeladene VARTA-Experience Teilnehmer geradezu anbietet.
Der kraftraubende Postman-Walk genau über der Abrisskante des Wasserfalles. Über einem nichts als Himmel und ein Halteseil – und unter einem ein Seil für die Füße und unglaublich tief stürzende, tosende Wassermassen. Die Kraft des Wassers scheint einen förmlich mitzureißen. Ein Jubelschrei bei Ankunft auf der anderen Seite und sofort weiter zur nächsten Aufgabe, die über CD-Player verkündet wird. Jetzt heißt es abseilen – 130 Meter geht es jetzt hinunter, alle 3 Teamteilnehmer zeitgleich nebeneinander. Sicherheitsinstruktionen auf Englisch, Handschuhe überstreifen, Karabinerhaken einklinken und vor bis zur Abseilkante – und nur nicht hinunterschauen! Nur kurz sind die Kommandos der Team-Teilnehmer noch zu hören, bis sie aus den Augen der Beobachter auf dem Weg nach unten in der Wand verschwunden sind.
Den Abschluss der Aktionen am Waterval Boven bildet ein Flying Fox von einem Felsvorsprung fast bis hin-über zur anderen Uferseite. Aber eben nur fast! Der Sprung landet im tosenden Wasser an dem Ausläufer des Wasserfalles und die letzten 30 Meter sind schwimmend mit voller Montur und mit Rucksack zurückzulegen, bevor es auf der anderen Seite über unwegsames Gelände mit einem Höhenunterschied von 130 Metern per GPS wieder zurück zu den Fahrzeugen geht.
Die anschließende Konvoifahrt endet in der Nähe von Hazyview im Shangana Cultural Village.
Trommeln erklingen, werden lauter, vorbei an flackernden Fackeln, zum abgelegenen Kraal des Sangoma, des traditionellen Heilers des Dorfes, der für die Teilnehmer der VARTA Experience die Knochen wirft und den Verlauf der Tour voraussagt – es wird anstrengend aber spannend!
Weit nach Sonnenuntergang lädt der Chief Soshangana zum traditionellen Abendessen in seinen Kraal ein. Während die Frauen des Chief uns mit dem Genuss von Krokodilschwanz und Mopane-Würmern vertraut machen, werden von den Kriegern und Frauen des Dorfes Tänze aufgeführt, die die Geschichte des Shangaan-Volkes erzählen. Eine stimmungsvolle Begrüßung: Welcome to South Africa!
Das nächtliche Lagerfeuer im nahegelegenen Zeltcamp wird Treffpunkt um die Erlebnisse des Tages zu verar-beiten, bevor die Teilnehmer mit nur wenigen Stunden Schlaf in die Aufgaben des zweiten Tages starten müssen.
22. März 2006
Der Tagung startet um 6.00 Uhr morgens mit einem lärmenden Gehupe der Quad-Fahrzeuge, auf denen die Teams am heutigen Vormittag ihr fahrerisches Können auf Offroadstrecken im bergigen Gelände unter Beweis stellen sollen. Preparing for the day: alle technische Geräte mit frischen VARTA-Batterien be-stücken und der technischen Einweisung von Jako, dem einheimischen Guide lauschen, die mit den Worten endet: be careful, a quad is very powerful! Rucksack packen, aufsitzen, die ersten GPS-Koordi-naten eingegeben und durchstarten – anfangs die leichtere Strecke zum Eingewöhnen ... aber dann sollte es rutschig, glitschig und sehr matschig werden! Die Fahrt wird unterbrochen durch einen Fluss, dessen Brücke Tage zuvor durch die starke Strömung weg-gespült wurde. Ein Floß, mit manueller Kraft der Teams an einem Seil gezogen, transportiert die Quads auf die andere Uferseite, die die Teilnehmer zuvor erst einmal gegen die Strömung schwimmend erreichen mussten. Die restliche Quad-Strecke fordert die volle Konzentration: enge Kurven auf felsigem Gelände sorgen für so manche beängstigende Schräglage der Quads, Matschpisten, aus denen die Teams ohne Hilfe ihrer Teammitglieder nicht mehr herausfahren können. 3 Stunden GPS-gesteuerte Quad-Fahrt querfeldein durch das Gelände enden auf einem Berg einer Orangenplantage an der Zipline, die einen in nur wenigen Sekunden mit hohem Tempo zurück in das Tal bringt.
Der Nachmittag sorgt dann für eine überraschende Abkühlung. Die Flussfahrt mit den selbstgebauten Flößen endet bei einem Team schon nach wenigen Metern mitten auf dem Fluss, das GPS-Gerät versinkt in den Fluten ebenso wie die Teamteilnehmer. Der Himmel wird immer dunkler, das Donnergrollen rückt näher, die Blitze zucken in immer kürzeren Abständen direkt über den Wasserfall, vor dessen Kulisse die Teams eine nicht enden wollende Strecke an einem Horizontalseil mit bloßer Muskelkraft von der einen Uferseite zur anderen überwinden müssen. Starke Regenfälle erschweren die Aufgabe zusätzlich und das Gewitter wird immer stärker. Nach dem Horizontalseil folgt das Surfbrett am Seil in Schwindel erregender Höhe über dem Fluss. Gleichgewicht halten, nicht mit den Sicherungsleinen verheddern und keine Angst vor der Höhe zeigen. Der Regen peitscht einem während der Surfbrettfahrt auf die andere Uferseite ins Gesicht – aber immerhin, der Regen ist warm. Bei dem folgen-den Balance-Akt über einen schmalen Baumstamm, der als Brücke direkt über der Abrisskante eines Wasserfalls liegt, scheitern fast alle Teilnehmer. Das Sicherungsseil bewahrt aber vor einem 30 Meter tiefen Sturz in die Fluten. Die starken Regenfälle der letzten Stunden machen eine Rückfahrt mit den Gelände-wagen den Berg hinauf zur befestigten Straße fast unmöglich. Mit größter Anstrengung gelingt es, die Fahrzeuge in einer waghalsigen Fahrt auf die asphal-tierte Straße zu lenken, die aber auch schon eher einem kleinen Fluss glich. Die anschließende Konvoi-fahrt zu den Echo-Caves im Nordwesten von Mpumalanga wurde durch die anhaltenden starken Regenfälle deutlich erschwert und verlangsamt. Die warme Dusche am Ende des Tages und ein paar neue trockene Kleidungsgegenstände waren eine Wohltat – das traditionelle Braai, ein südafrikanisches BBQ, rundet die Erlebnisse dieses anstrengenden und überraschenden Tages auf angenehme Weise ab.
23. März 2006
Aufbruch schon vor dem Frühstück. Wir erobern die Echo Caves –Tropfsteinhöhlen, die sich kilometerweit in den Dolomitfels erstrecken.
Die Echo Caves sind das Ergebnis unterirdischer Flüsse, die sich aus dem Highveld eine Abkürzung ins Lowveld gesucht haben. Ihren Namen haben die Echo Caves von den ungewöhnlich lauten, sich fortsetzen-den Tönen, die die Stalagmiten und die Stalaktiten erzeugen, wenn man sie berührt. Der Einstieg in die Höhle ist ein enger schmaler Spalt zwischen den Felsen. Mit den VARTA Headlights und frischen VARTA-Batterien ausgerüstet starten die Teams zu ihrer ersten Aufgabe: Verständigung mit Morsezeichen und dann hinab in die dunklen Tiefen der Höhlen, in denen die Fledermäuse zahlreich über die Köpfe der Teams hinweg gleiten. Der Ausgang der Höhlen wird über verschiedene Seil- und Balance-Akt-Aufgaben und teilweise auch nur kriechend erreicht. Es wird Licht am Ende des Tunnels und die Sonne scheint auch wieder! Nach dem Frühstück startet die Geländewagentour per GPS in den Nordosten Mpumalangas. Entlang an den Ausläufern des Blyde River Canyon ist das heutige Tagesziel das Manyeleti Game Reserve, das direkt an den Krüger Nationalpark grenzt. Auf den Spuren der Big Five gilt es im Manyeleti möglichst viele verschie-dene Tiere mit Hilfe der Digitalkamera festzuhalten. „Hier Team 2. Kann uns jemand hören? Wir stecken fest, kommen weder vor noch zurück!“ Dieser Hilferuf war am späten Nachmittag über Funk zu hören und sorgte für eine zeitaufwändige „Rettungsaktion“, die erst weit nach Einbruch der Dunkelheit erfolgreich beendet werden konnte. Im Zeltcamp leuchteten bereits die VARTA Campingleuchten, die Ranger hatten die Stühle um das Lagerfeuer bereit gestellt und das gegrillte Game wartete verzehrt zu werden. Noch lange wird den Tierlauten unter dem nächtlichen Sternenhimmel gelauscht. Die Löwen sind nicht zu sehen, aber deutlich zu hören und die Hyänen warten auf die Reste unseres Abendessens. In den letzten Zelten wird erst gegen Morgen die Taschenlampe ausgeschaltet während andere sich schon wieder für die Pirschfahrt zum Sonnenaufgang fertig machen.
24. März 2006
Morgenstimmung im Zeltcamp. Türengeklapper, Motorengeräusche um 5.30 Uhr. Aufbruch zur morgendlichen Pirschfahrt an die Wasserstellen der Tiere und ein anschließendes ausgiebiges Frühstück im Zeltcamp. Der letzte Aktionstag, der am Vormittag noch Aufgaben im Tierreservat bereit hält: ein Ele-fantenfuß aus Gips wird gewünscht, GPS-Koordinaten, die anzusteuern sind, um alle Puzzle-Teile eines von Shangan-Frauen hergestellten Wandteppichs zu finden, Tierfährten, die zu benennen sind und auf Diktierkassette gesprochene Shangan-Texte, die zu übersetzen sind. Nach der Tierwelt am Vormittag geht es nach dem Mittag in ein Shangan-Dorf am Rande des Manyeleti Reserves. Hier wollen alle Dorfbewohner auf dem Dorfplatz miterleben, wie die Teams das einheimische Gericht Putu herstellen: Mais stampfen, kochen und zu einem Brei vermengen – und essen! Unter dem Gejohle der Dorfbewohner gilt es auch Ziegenmilch von den herumlaufenden Ziegen zu er-gattern und zu trinken. Den kulinarischen Abschluss bildet der fingerdicke Mopane-Wurm, von dem jedes Team-Mitglied 3 verzehren darf – nicht für jeden ein Genuss! Die VARTA Experience wird in diesem Dorf mit Gesang der Frauen und einem spontan vorgeführten Tanz des Sangoma freundschaftlich verabschiedet und tritt die Rückfahrt in das Hotel an, in dem am Abend die offizielle Siegerehrung stattfindet.
Vier Aktionstage mit Power und Energie der Teams gehen zu Ende, vier Aktionstage, an denen die Teilnehmer die Unabhängigkeit von der Steckdose durch Einsatz von VARTA-Batterien für die verschie-densten technischen Geräte wie GPS, Digi-Cam, MP3-Player, CD-Player zu schätzen gelernt haben. Vier Aktionstage, an denen die Teams Mobilität, Freiheit und Unabhängigkeit auf spannende Weise erlebt haben und an dessen Ende ein klares Siegerteam steht: Robert, Claudia und Matthias sind das VARTA Power-Team 2006.
Herzlichen Glückwunsch.









